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Wenn die alte Identität sich auflöst und die Seele ihren eigenen Weg findet – ein tiefer innerer Wandel

9. Juni 2025
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Ein Prozess, in dem ich mich mit meiner eigenen Identität beschäftigte und sie gefühlt verabschiedete.

Anfang 2025 durfte ich Erfahrungen machen, die mich tief bewegten und mein Verständnis von mir selbst und vom Leben verändert haben.


Wenn das Vertraute fremd wird


Ich erkannte weggedrückte Lügen, das Leistenwollen, damit etwas geschieht, und die Suche im Aussen nach Liebe.

Was mir einst vertraut war, wurde mir fremd.


Ich hatte den Schleier der Illusion durchbrochen, ausgeleierte Musterhülsen erkannt und Schatten und Aspekte integriert. Ich lernte, mit Manipulationen umzugehen – in einer anderen Tiefe als bis anhin.

Das Bewusstsein sich weitet.


Gerade wenn ich in meinen Begleitungen grössere Heilungen begleiten durfte, wie zum Beispiel bei einer Krebsdiagnose, erlebte ich gelegentlich auch "perfide Angriffe".

Ich erkannte, integrierte und stieg aus den Spielen aus.


Was für mich bedeutete: Ich wechselte das Frequenzfeld.


Die Stille jenseits der Dualität


Angekommen in einer anderen Frequenzebene erlebte ich immer wieder diese Stille.

Jenseits der Dualität gibt es kein Richtig oder Falsch.

Der Mensch kann ohnehin nur übersetzen, was in seinem Bewusstseins- und Realitätsfeld ist. Und dieses verändert und erweitert sich ständig.


Diese Stille fühlte sich sehr heilig, weit und alles durchdringend an.

Die Energien, die ich empfangen durfte, fühlten sich an wie Strom, der durch meine Hände und Zellen fliesst.


An diese Intensität durfte ich mich erst gewöhnen.


Eine neue Sprache


Die Bedeutungen des Lebens haben sich verändert.

Es fühlte und fühlt sich immer noch an, als würde ich eine neue, mir sehr vertraute Sprache lernen.

Und immer wieder ist da diese Leere.


Wenn nichts mehr gefüllt werden muss


Im Gegensatz zu früher liess ich sie da sein.

Ich lenke mich nicht mit Social Media ab, mit tollen Seminaren, Familie, Freunden usw.


Die Instanz, funktionieren zu wollen, verschwand immer mehr.

Manchmal hatte ich nicht mal Essen im Kühlschrank.

Weil da niemand mehr war, der kontrollieren wollte.

Anfangs fühlte sich diese Leere für mich manchmal beunruhigend an.

Ja, ich fühlte mich erschöpft – ausgeschöpft – leer eben.


Wenn der Verstand keine Antwort hat


Mein Verstand wollte wissen, wie er mit dieser Leere umgehen soll.

Die Instanz des Verstandes kann da aber nicht weiterhelfen.

Im Gegenteil: Wenn ich im Verstand blieb, empfand ich grosse Ängste.

Kehrte ich in mein fühlendes Herz zurück, wurde es friedvoll, warm, weit, geschützt und liebevoll.


Wenn das Gefäss geleert wird


Wir dürfen lernen, damit umzugehen, wenn das Gefäss geleert wird.

Wenn die Schleier fallen und sich gefühlt ALLES wendet, bedeutet das nicht immer Glückseligkeit.

Das, was Du dann alles siehst, darf auch zuerst verdaut werden.

Manchmal machte ich mir Sorgen um mich und dachte, dass Lethargie und Depression zurückkehren.

Da mache ich kein Geheimnis daraus.

Diese Themen kenne ich von früher sehr gut.

Und genau da durfte ich die grössten Schätze erkennen und die Lebens- und Heilkraft in mir aktivieren.


Die Leere erfahren


Ich fühlte mich in dieser Leere manchmal auch teilnahmslos und vieles war mir gleichgültig.

Eine Auflösung von Motivation und Antrieb – zum Beispiel Projekte aufzugleisen.

Ich durfte lernen, mich in diesem Zustand der Leere zu erfahren, ohne Ablenkung durch soziale Anerkennung.


Die Raupe und die Formlosigkeit


Die Auflösung der Raupe hin zu dieser Formlosigkeit, bevor sie zum Schmetterling wird.

Tod, Wiedergeburt und Leben als Einheit.

Ich folgte meinen Seelenimpulsen.

Impulsen, die in einer Natürlichkeit aus mir herauskamen.

Und ganz ehrlich: Natürlich war der Wunsch da, diese erfahrenen Weisheiten an Seminaren zu teilen.


Es war nicht immer einfach, den alten Mustern keine Aufmerksamkeit mehr zu schenken.


Das Neue braucht zuerst Stille


Tief in meinem Herzen fühlte ich, dass sich das Neue erst einmal in der Stille erfahren darf.


Strukturen, Ziele und Erfolge begannen zu verblassen im Licht einer tieferen Wahrheit.

Das Grosse ist meist ganz leise.

Es braucht keine Anerkennung von aussen, weil nur ich mir die innere Wertschätzung und den Reichtum schenken kann.


Wenn Du Ähnliches erfährst


Ich kann Dich nur ermutigen, wenn Du Ähnliches erfährst, Dir treu zu bleiben und dranzubleiben.


Dein Ego stirbt nicht und muss auch nicht transformiert werden.

Wenn Ego und Herz beginnen, zu verschmelzen, verliert das Ego nur zeitweise die Orientierung. Das legt sich aber nach einer Weile.

Folge Deinem ureigenen Rhythmus und Deiner Energiequelle.

Auch wenn das NEUE noch nicht ganz sichtbar ist.


Es gibt diese Wege: selbstbestimmt und in Freiheit zu leben.

Sie sind absolut individuell – so wie es DICH in Deiner Einzigartigkeit auch „nur“ einmal gibt.


Der heilige Beginn


Der heilige Beginn eines Lebens, das aus der Seele und Vollkommenheit gelebt werden darf.


In Liebe und Dankbarkeit


Deine Ursula





 
 
 

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